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Íon
Immaculada
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Equilibirium 2010 CD 8 Tracks
Mit Antimatter hatte sich der ehemalige Doommetal-Musiker
(Anathema) Duncan Patterson einen Namen im grauen Zwischenbereich zwischen
Gothic, Neoklassik, Neofolk und Ritualmusik gemacht. dann kam Íon,
ein zweifellos erheblich zugänglicheres (sprich: poppigeres) Konstrukt,
das die vorhandenen Ansätze deutlich in Richtung Heavenly Voices
trieb - eine offenbar unverwüstlichen Tendenz aus dem Gothic-Randbereich
der späten 1990er Jahre.
Für die zweite Íon-Scheibe holte sich Patterson
Unterstützung von der irischen Sängerin Lisa Cuthbert, Vic Anselmo
und Mark kelson (The Eternal) und verarbeitet mit deren Hilfe Einflüsse
von seinen Reisen nach Argentinien, Mexiko, Rumänien und Brasilien.
Das Album wurde in Dublin und Portugal aufgenommen und vereint unterschiedlichste
kulturelle Strömungen und Intzsrumente: von Gitarren und Violinen
über Flöten bis hin zum irischen Pipes finden sich hier mitunter
ungewohnte Klangkonzepte.
Zugleich ist das Album jedoch von ersten Stück
an bemüht um äußerste Eingängigkeit, die sich nicht
immer positiv auswirkt - so bleibt ein Großteil der Stücke
erst bei mehrmaligen Durchgängen wirklich 'hängen'. So ist 'Immaculada'
ein schönes Album in einem klassischen Sinne, aber eben nicht wirklich
aufregend oder überraschend. Schön, aber nicht groß.
MaNic
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